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Nach der Platzreife beginnt eigentlich erst der spannende Teil:
Routine aufbauen.
Ich habe angefangen, viel Zeit auf der wunderschönen Driving Range von Golf Son Gual Mallorca zu verbringen – einfach, weil es mir unglaublich Spaß gemacht hat.
Am Anfang lag mein Fokus vor allem auf:
- Schwung trainieren
- Abschläge üben
- Gefühl für verschiedene Schläger entwickeln
Und ehrlich gesagt: Das macht am Anfang auch am meisten Spaß.
Man möchte den Ball fliegen sehen. Möglichst weit. Möglichst gerade. Möglichst beeindruckend.
Was ich schnell gelernt habe: Kurzspiel wird oft unterschätzt
Rückblickend hätte ich wahrscheinlich noch früher mit dem Kurzspieltraining anfangen können.
Denn genau dort passieren später oft die meisten Schläge:
- Putten
- Chippen
- Pitching
- Kontrolle rund ums Grün
Viele Anfänger verbringen Stunden auf der Range – und nur wenige Minuten am Putting Green.
Dabei entscheidet das Kurzspiel fast immer darüber, ob eine Runde entspannt oder frustrierend wird.
Wie man sinnvoll trainieren kann
Golftraining muss nicht kompliziert sein.
Wichtiger ist: abwechslungsreich und realistisch trainieren.
Ein guter Mix kann so aussehen:
1. Driving Range
- Technik und Schwung trainieren
- verschiedene Schläger ausprobieren
- Zielgenauigkeit statt nur Distanz
2. Kurzspielbereich
- Putten aus verschiedenen Distanzen
- Chippen mit unterschiedlichen Flugkurven
- Gefühl für Tempo entwickeln
3. Platztraining
- echte Spielsituationen lernen
- Course Management verstehen
- mentale Ruhe entwickeln
Wie oft sollte man trainieren?
Die Wahrheit: Es gibt keine perfekte Zahl.
Wichtiger ist Regelmäßigkeit statt Marathon-Sessions.
Ein realistischer Rhythmus:
- 1x pro Woche: entspanntes Hobby-Level
- 2–3x pro Woche: sichtbarer Fortschritt
- 4x+ pro Woche: schneller Aufbau von Routine
Ich selbst bin aktuell etwa 2–3 Mal pro Woche auf der Range oder auf dem Platz – und merke, wie sehr kleine Wiederholungen helfen.
Der wichtigste Punkt: Training darf nicht nach Pflicht klingen
Golf funktioniert langfristig nur, wenn es Spaß macht.
Nicht jede Session muss perfekt sein.
Manchmal reicht es schon:
- 30 Minuten Putten
- ein kleiner Feierabend-Bucket Bälle
- 9 Loch ohne Leistungsdruck
Denn Fortschritt entsteht oft nicht durch Perfektion – sondern durch Wiederholung.
Mein Learning bisher
Am Anfang denkt man oft:
„Ich muss möglichst schnell gut werden.“
Aber eigentlich geht es eher darum:
dranzubleiben, neugierig zu bleiben und Spaß am Prozess zu haben.
Golf ist kein Sprint.
Eher eine sehr lange, manchmal leicht verrückte, aber ziemlich schöne Reise.