Meine Platzreife bei Olaf Möhle
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Ich sag’s, wie es ist:
Meine Ausgangslage war… sagen wir überschaubar.
Keine Vorerfahrung.
Kein Gefühl für Schläger.
Und Ballsport? Wenn Tischtennis im Park zählt – dann vielleicht.
Talent = 0
Motivation = 200 %
Eine gefährliche, aber auch ziemlich unterhaltsame Mischung.
Der Start: Zwischen Luftschlägen und Aha-Momenten
Die ersten Stunden waren ehrlich gesagt ein kleines Auf und Ab.
Mal flog der Ball überraschend gut – und direkt danach wieder gar nicht. Klassiker.
Was mir aber extrem geholfen hat: das spaßige lernen und ganz ohne Druck an den Sport geführt zu werden.
- Grundschwung verstehen
- Gefühl für den Ball entwickeln
- Erste Erfolgserlebnisse sammeln (sehr wichtig fürs Ego 😄)
Die Platzreife – was ist das eigentlich?
Für alle, die (wie ich vorher) keine Ahnung hatten:
Die Platzreife ist im Golf so etwas wie dein „Führerschein“.
Sie bestätigt, dass du:
- Sicher auf dem Platz spielen kannst (keine Gefahr für andere)
- Die wichtigsten Golfregeln kennst
- Ein gewisses Spielniveau erreichst
- Dich korrekt auf dem Platz verhältst (Stichwort: Etikette)
Ohne Platzreife?
In den meisten Clubs kommst du gar nicht erst auf den Platz.
Der Weg dahin: Mehr als nur Bälle schlagen
Die Platzreife besteht nicht nur aus „ein bisschen spielen“.
Ich musste:
- mehrere kleine praktische Übungen absolvieren
- mein Spiel auf dem Platz zeigen
- eine theoretische Prüfung bestehen (bei mir per App – moderner geht’s kaum)
Und ja… auch da gab’s Momente, in denen ich dachte:
„Warum hat mir niemand gesagt, dass Golf auch Kopfsache ist?“
Der Moment am 19. September 2025: Geschafft 🎉
Nach einigen Stunden Training, kleinen Prüfungen und der Theorie war es dann soweit:
Ich hatte meinen Platzreife-Schein.
Und ehrlich?
Nicht perfekt gespielt.
Nicht elegant ausgesehen.
Aber durchgezogen.
Was bringt dir die Platzreife wirklich?
Neben dem offiziellen Zugang zu Golfplätzen passiert noch etwas Wichtigeres:
- Du verstehst das Spiel
- Du kannst eigenständig spielen gehen
- Du entwickelst ein Gefühl für deinen Fortschritt
- Und: Du merkst, dass Golf viel mehr ist als „Ball schlagen“
Es ist Strategie, Ruhe, Fokus… und manchmal auch Selbsttherapie.
Fazit
Ich bin definitiv kein Naturtalent.
Aber ich habe gelernt:
👉 Golf ist kein Talent-Sport – es ist ein Dranbleiben-Sport.
Und genau deshalb macht es so viel Spaß.
Danke 🙌
Ein großes Danke an Olaf aka Ole Möhle www.olafmoehle.com für die Geduld und Motivation – besonders in den Momenten, in dem das Chaos mehr geherrscht hat als alles andere.
Wenn du gerade überlegst, mit Golf anzufangen: Mach’s.
Aber stell dich darauf ein – es wird eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle und des Lernens.
Und genau das ist der Reiz daran.